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Morgendämmerung im Arbachtal

Blick Richtung Mädlesfelsen, Ende September gegen sieben Uhr morgens. Zwischen den beiden Aufnahmen liegt eine knappe Viertelstunde.


Der Roßberg von Eningen gesehen

 Blick von den Obstbaumwiesen unterhalb des Gutenberges über Eningen und Pfullingen hinweg zum Albtrauf mit der markanten Kuppe des Roßberges. Interessant sind auch die Türme der beiden Eninger Kirchen, evangelische Andreaskirche links und katholische Liebfrauenkirche rechts davon.

Vom Bürzlenberg ist sogar der Aussichtsturm gut zu erkennen. Bekanntlich gehört der Roßberg zu Gönningen und ist mit einer Höhe von 869 Metern die höchste Erhebung des Stadtgebiets von Reutlingen.

Ein spätnachmittaglicher Blick im Winter, vom Bruckberg bis zum Roßbergturm

Rund um den Bruckberg

Mittig sieht man den Mädlesfels (774 Meter), rechts daneben den Urselhochberg (789 Meter).

Zur warmen Jahreszeit ein oft anzutreffendes Bild: Pferde am Bruckberg

Schöner Spätsommer

Am Schönen Weg



Hier läuft man zwischen Obstbaumwiesen und ehemaligen Weinbergen auf halber Höhe zum Wengenbuckel. Der Weinbau in Eningen wurde über Jahrhunderte betrieben, noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Heute freuen sich die Gütlesbesitzer über die sonnige Lage.


Von der Schillerstraße biegt man rechts auf den Schönen Weg ab. Von dort hat man wunderschöne Aussichten auf das Arbachtal und die Alb.

 Oder wie hier auch auf Pfullingen mit dem Georgenberg

Am Oberen Marktweg

Der Weg beginnt am Ortsrand, zwischen dem Egerhof und dem Naturfreundehaus, und reicht bis zum Unteren Lindenhof.

Hier liegt einem das Arbachtal zu Füßen.

 Gute Aussichten wie hier nach Pfullingen und Reutlingen sind immer dabei.

 Der Mädlesfelsen ganz oben gehört schon zu Pfullingen. Der Untere Lindenhof präsentiert sich im Frühling von seiner schönsten Seite.

Der Mädlesfelsen bei Eningen

 Der Mädlesfelsen, wie man ihn heute sieht. Nicht weniger schön als in alten Zeiten und immer noch erhaben. Das Arbachtal ist für viele Eninger eine wunderbare Landschaft, oft nur fürs Gassigehen mit dem Hund, aber auch als Raum für ausgedehnte Nachmittagsspaziergänge.

Ausflug auf den Mädlesfelsen

Drei Wandersleute genießen die herrliche Aussicht vom Mädchenfelsen auf die Alb und das Arbachtal. Schon vor dem Krieg war dieser Ort offenbar ein beliebtes Ausflugsziel. Nicht anders wäre es ja zu erwarten, denn unten im Tal, in Eningen, gab es zum einen die Straßenbahn, von der aus man zu seiner Wanderung aufbrechen konnte, und zum anderen gute Gasthäuser, wo man am Ende des Tages einkehrte.

Mädlesfelsen bei Eningen 1913

 Der Mädlesfelsen (774 m), auch Mädchenfelsen genannt. Hierhin kann man schöne Wanderungen machen. Zuerst durchquert man das landschaftlich reizvolle Arbachtal, umgeben vom Albtrauf bis zum Unteren Lindenhof. Von dort verläuft ein Weg durch den Wald bis zum Aussichtspunkt. Erreichbar ist der Mädchenfelsen auch vom Pfullinger Übersberg aus. Die Aussicht ist einfach unvergleichlich, reicht sie von der Alb über das Arbachtal hinaus zur Achalm, bis nach Reutlingen und in die Tübinger Gegend.

Alt und Neu, Blick vom Kreuzbuckel

Eningen in Württemberg

 März 2012

Alt und Neu, Blick vom Drackenberg

Gruß aus Eningen mit Achalm, Fliegeraufnahme von 1938

 Mai 2012

Beschreibung vom Lindenhof aus dem Jahre 1913

Der Lindenhof bei Eningen (Besitzer: Otto Jaeger) im Arbachtal gelegen, ist ein noch junges Unternehmen und besteht seit ca. 16 Jahren. Die Bewirtschaftung ist Weidewirtschaft mit einem Viehbestand von über 100 Stück Schweizer Original-Braunvieh; vielfach angelehnt an die Schweizer Betriebsweise.

Der Lindenhof um 1913

Erzeugung von Kindermilch sowohl als prima Qualitätsmilch ist ein Hauptzweig des Betriebs. Neue mustergültige Stallungen, aufs Beste eingerichtete Räume sowohl zum Reinigen der Flaschen als zum fertigen Versand der Milch sind sehenswert. Gegen vorherige Anfrage wird eventuelle Besichtigung gestattet.
Sodann wird auf der Eninger Alb, von St. Johann auf den Übersberg gehend, eine weitere Fläche von ca. 400 Morgen, die zu dem Betrieb zählt, bewirtschaftet.
Das ganze Gut umfaßt eine Fläche von ca. 800 Morgen, teils Besitz, teils Pacht.

Alt und Neu, Weiden unterm Mädlesfelsen

Weidewirtschaft unterm Mädlesfelsen

 März 2012

Alt und Neu, Mädlesfelsen

Mädlesfelsen um 1913

 Dezember 2006

Alt und Neu - Blick ins Arbachtal

Das Arbachtal mit Blick auf den Urselberg, rechts der Drackenberg um 1913

 Januar 2007

Lindenplatz

Wer vom Eninger Ortskern kommend der Grabenstraße folgt, stößt auf den Paul-Jauch-Weg. Er führt am Egerhof vorbei in ein kleines idyllisches Tal zwischen Geißberg (651 Meter ü. NN.) und Drackenberg (754 Meter ü. NN.). Gepflegte Obstbaumwiesen säumen den Weg, am Ende befindet sich der Albtrauf.

Am Paul-Jauch-Weg

Hier liegt der Lindenplatz, der nach einer dort vorhandenen Wiese mit hohen Linden benannt ist. Besucher finden eine Grillstelle, einen plätschernden Brunnen und ein kleines Biotop vor, das, sofern es der Wasserstand zulässt, den Lebensraum für Kaulquappen bildet. Direkt oberhalb steht das Naturfreundehaus, das von der Eninger Ortsgruppe betrieben wird.

Lindenplatz

Es ist an Wochenenden und Feiertagen geöffnet und hält Getränke und Snacks für die Wanderer bereit. Nach Voranmeldung sind auch während des ganzen Jahres Übernachtungen möglich. Autos können auf zwei Parkplätzen abgestellt werden, wovon einer unterhalb des Naturfreundehauses, der andere etwas versetzt im Wald liegt.

Naturfreundehaus

Eine Besonderheit gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft vom Lindenplatz zu bewundern: Von ihm führt ein kleiner Pfad hinauf zum Vulkanschlot Bürzlen. Er stammt aus dem Miozän und steht heute unter Naturschutz. Sein Hang weist Abrutschungen auf, die vulkanische Erde und Gestein wieder zu Tage fördern. Auf der Kuppe steht eine Bank mit guter Aussicht auf Eningen und Teile der Nachbarstädte Pfullingen mit dem Georgenberg und Reutlingen.

Vulkanschlot Bürzlen

Wer noch höher hinaus will, sollte die Wanderung vom Naturfreundehaus durch den Wald zum Bürzlenberg nicht scheuen. Er gehört eigentlich zum Drackenberg. Hier oben befindet sich eine kleine Lichtung mit Bänken und einer Grillstelle. Von diesem Platz aus hat man die beste Sicht auf Eningen mit der Achalm, Reutlingen, nicht selten auch nach Tübingen oder sogar bis in den Schwarzwald.

Malerischer Blick vom Vulkan

Erdrutsch an der Achalm

In den Sechzigerjahren ging an der Ostseite der Achalm, nahe zu den heutigen Wohngebieten Hörnle und Sulz, ein Erdrutsch ab. Dieser hatte zur Folge, dass eine große kultivierte Fläche total verwüstet wurde. Heute steht das Gebiet unter Naturschutz. Sträucher und Büsche, aber auch seltene Arten haben hier ein neues Zuhause gefunden.

Blick auf Eningen, direkt oberhalb des Erdrutsches

Man stößt darauf, indem man die Achalmstraße hinaufgeht. An dem hohen Baum mit der Bank darunter geht es weiter, steil den Berg hinauf, bis zu den Treppen, wo das markante Schild "Naturschutzgebiet" angebracht ist. Mitten hindurch führt heute wieder ein Trampelpfad. Trotz der Tatsache, dass der Großteil der Fläche völlig zugewachsen ist, gibt es mehrere Stellen, die einen Blick auf den vom Erdrutsch betroffenen Hang frei werden lassen. Wer genau hinschaut, kann am Ende des Pfades links im Gebüsch noch einen alten Grenzstein sehen, der wohl wie durch ein Wunder nicht verschüttet wurde. Von hier sind es nur ein paar Schritte bis zu den Achalmwiesen, und nur einen kurzen Spaziergang bis zum Achalmrestaurant.

Weg zum Naturschutzgebiet

Weggabelung, rechts geht es zum Erdrutsch

Ein Trampelpfad macht das Gebiet zugänglich

Hier werden die Auswirkungen besonders gut sichtbar

In den wenigen Jahrzehnten hat sich die Natur schon wieder etwas erholt

Die Pflanzen müssen keine Eingriffe durch den Menschen befürchten

Die ersten Vorboten des Frühlings

Eine weitere Stelle, wo man das Ausmaß des Erdrutsches nachvollziehen kann

Der alte Grenzstein steht versteckt im Gebüsch

Eninger Ebene

Hinter Eningen befindet sich links der Straße nach Metzingen eine ausgedehnte, unbewaldete Hochfläche, die Ebene genannt wird. Die Wohngebiete Sulz und Bag grenzen an diese an. Sie wird einerseits von der Achalm (707 Meter ü. NN.), andererseits vom Rangenbergle (589 Meter ü. NN.) begrenzt. Zum Norden hin fällt ein bewaldeter Hang steil Richtung Metzingen ab. Von einigen Stellen kann man die Nachbarstadt als auch das Ermstal und den Hohenneuffen recht gut sehen.

Ebene im Frühling

Es ist eine harmonische Landschaft, die bis heute nicht bebaut wurde und daher immer noch überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird. Im Wechsel der Jahre werden die Parzellen als Acker genutzt, dann liegen sie wieder als Wiese brach und haben Zeit zum Sammeln neuer Nährstoffe. Das Gebiet ist erstaunlich gut erschlossen. Keine große Straße stört hier den Besucher. Nur von wenigen Orten kann man das Dröhnen der Metzinger Straße hören. Ansonsten ist man vollkommen ungestört und kann seine Runden auf gut ausgebauten, asphaltierten oder geschotterten Wegen ziehen, die den Anliegern und Fußgängern vorbehalten sind.


Blick nach Metzingen

Zwei Bauernhöfe gibt es auf der Ebene: Den älteren Rangenberghof am Fuße der gleichnamigen Erhebung und einen erst um 2000 entstandenen Aussiedlerhof etwas weiter hinten, der von der Ortsmitte aufgrund einer Wohnbebauung ausgelagert wurde. Dazwischen liegen der Häckselplatz der Gemeinde Eningen und die Erddeponie Eichberg. Ein weiterer Bauernhof befindet sich auf der anderen Seite der Metzinger Straße, am Rande der Ebene und des Rangenbergles.

Aussiedlerhof

Es ist nicht auszuschließen, dass die Ebene schon viel früher besiedelt war. Wie man aus Funden in der Umgebung weiß, waren bereits die Römer hier ansässig. Auf weitere Siedlungen weisen der Flurname Hof und die Franzosenplätze hin. Am südwestlichen Ende gibt es einen mittelalterlichen Turnierplatz und knapp darüber eine ehemalige Befestigung der Burg Achalm. Man erkennt diese noch heute an einer Trennlinie, die aus Büschen gebildet wird.

Spazierweg auf der oberen Ebene

Das Sondelfinger Kirchwegle, das über die Ebene führt, ist eine örtliche Besonderheit. Denn als im Dreißigjährigen Krieg der Eninger Pfarrer Johannes Hegel starb, musste sein Sohn, der zur selben Zeit Pfarrer in Sondelfingen war, seine Stelle acht Jahre lang mitbetreuen. Es war kein leichter Weg, den er die ganze Zeit über gehen musste. Zwischen Sondelfingen und Eningen liegt ein bewaldeter Hang, wo der Weg besonders im Winter schmutzig und beschwerlich war.

Blühender Baum am Kirchwegle

Und es sind auch einige Kilometer, die man von der einen bis zur anderen Kirche zurücklegen muss, selbst wenn die Strecke über freies Feld führt. Ein Nachfahre der beiden Pfarrer war der deutsche Philosoph Georg Friedrich Wilhelm Hegel. Auf vielerlei historische Besonderheiten weisen die Schilder des Wanderwegs „Rund um Eningen“ hin, die an den entsprechenden Orten aufgestellt sind.

Blumenpracht auf der Ebene

Bis heute ist die Ebene zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Im Frühling, wenn die Rapsfelder und am Rand die Obstbäume blühen. Im Sommer, wenn die Felder ihre Früchte zeigen. Der Herbst bietet ein abwechslungsreiches Spiel und vermischt die weite Landschaft mit den bunten Farben der Wälder rundherum. Und im Winter verwandelt sich die Ebene in ein wunderschönes Traumland, wenn man über die Gegend bis zum Rangenbergle, zur Achalm und dem Albtrauf blickt. Natürlich ist auch das Panorama nach Eningen, das bis zum Arbachtal mit dem Mädlesfelsen reicht, immer ein guter Grund hierherzukommen.

Auch Tiere fühlen sich hier wohl

Die guten Wandermöglichkeiten von hier verleiten jeden Besucher auch zu einer größeren Tour. Ohne große Probleme erreichbar sind die Achalm mit dem dortigen Höhenrestaurant und der Burg, Sondelfingen, Metzingen oder der Glemser Stausee. Das benachbarte Rangenbergle ist vulkanischen Ursprungs und stellt eine markante Erhebung dar. Ein Schotterweg führt rundherum, wenige Fußpfade auch fast ganz hinauf. Allerdings ist die Kuppe vollständig bewaldet und bietet keine Aussicht.

Rangenbergle mit Bauernhof

Dafür muss man sich schon an den Hang der Achalm begeben. Dort kann man auch gleich bis zum Scheibengipfel wandern und somit auf ganz Reutlingen und weit in den Großraum Stuttgart sehen. Wer die Ebene besuchen will, kann in den umliegenden Wohngebieten Sulz oder Bag parken oder auf dem Parkplatz am Rangenbergle.


Wandervorschlag Eninger Ebene

Start und Ziel: Rathaus
Über: Burgstraße - Sulzwiesenstraße - Ebene - Rangenbergle - Immanuel-Kant-Straße - Charlieuer Straße - Leinsbachstraße - Burgstraße

Wanderung Eninger Ebene
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StepMap Wanderung Eninger Ebene

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