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Der Südbahnhof

Der Südbahnhof liegt zwischen Eningen und Reutlingen und trug nach der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Reutlingen-Kleinengstingen im Jahre 1892 die Bezeichnung "Eningen u.A.".

Winterliche Ansicht

1899 wurde eine Lokalbahn von Eningen nach Reutlingen eröffnet, um der Bevölkerung den langen Weg von 4 Kilometern zum Südbahnhof zu ersparen. Sie wurde ab 1912 elektrisch betrieben und fuhr am Südbahnhof vorbei, wo ab 1916 auch eine Straßenbahn nach Pfullingen abzweigte. Heute verkehren hier noch mehrere Stadt- und Regionalbusse, die aber unterschiedliche Haltestellen anfahren.

Der Südbahnhof im Jahr 2007

Eine Perspektive für die Zukunft wäre die Aufnahme eines Stadtbahnbetriebes, der die alte Trassenführung aufnimmt und über Pfullingen-Unterhausen-Honau die Alb ans Unterland anbindet. Schon jetzt könnte man am Bahnhof eine zentrale Haltestelle einrichten, wo die Fahrgäste aus Eningen, Reutlingen, Pfullingen und anderen Orten problemlos umsteigen können, ohne lange Wege und ohne eine Autostraße überqueren zu müssen.

Die Bahnhofseinfahrt im September 2010

Das würde nicht nur den Stadtbussen zusätzliche Fahrgäste bescheren, schon wegen Park+Ride, sondern wäre auch ein Plus für den Expresso von Pfullingen zum Flughafen Stuttgart und nach Bernhausen, weil es hier keine Parkplatzprobleme gibt wie am Reutlinger ZOB und die Fahrgäste dann auch direkt von ihrem Heimatort den Bus benutzen könnten und nur kurz am Südbahnhof umsteigen müssten.

Südbahnhof mit Stadtbus im Dezember 2011

Vorerst ist schon einmal gesichert, dass in unmittelbarer Nähe die neue Stadtumgehung von Reutlingen vorbeiführen wird, die sich im Moment im Bau befindet.

Straßenbahn am Südbahnhof Reutlingen

 Hier nähert sich eine Straßenbahn der Linie 1 Richtung Eningen, vom Südbahnhof her kommend, am 21.09.1974. Das Gebäude links gehört zu Schradin Nähgarne, rechts ist der auf Eninger Gemarkung gelegene Südbahnhof zu erkennen. Diese Straßenabzweigung gibt es nicht mehr. Auch die Landesstraße Reutlingen-Eningen auf der linken Seite ist heute ein Teil der B 312 (Umgehungsstraße von Pfullingen). Eine Schienenverbindung hat der Südbahnhof heute nicht mehr.

Straßenbahn auf dem Weg nach Reutlingen

 Die Zeiten, in denen es eine Straßenbahn gab, sind schon längst vorbei. Diese Aufnahme vom 21.09.1974 zeigt die Linie 1 auf dem Weg von Eningen zum Reutlinger Karlsplatz. Zwischen den Bäumen sieht man einige Häuser und den Albtrauf hervorragen. Die Bahn lief zwar gut und war beliebt, wurde aber zu Gunsten der "modernen Busse" eingestellt. Nichts desto trotz gibt es bereits konkrete Planungen, in Reutlingen wieder eine Regionalstadtbahn entstehen zu lassen, die dann auch benachbarte Zentren in den Kreisen Tübingen, Zollernalb und Esslingen mit anbinden könnte.

Scheibengipfel-Baustelle im September 2013

An der Markungsgrenze von Eningen, Reutlingen und Pfullingen ist ein richtiges Dorf für die Arbeiter entstanden. Die Tunnelröhre ist schon deutlich erkennbar. Es bleibt zu hoffen, dass dadurch das Verkehrsaufkommen tatsächlich gemindert wird. Sicher ist, dass der Scheibengipfeltunnel ein Vorzeigeprojekt ist, das lange auf die Realisierung gewartet hat.




Rundblick von der Loschenhalde im September 2013

Oberhalb der künftigen Reutlinger Stadtumgehung wurde auf Eninger Markung ein kleiner Weg angelegt. Von hier hat man jetzt eine gute Aussicht. Im Bild vorne der Südbahnhof und die Fabrik Schradin Nähgarne. Dahinter Pfullingen und der Georgenberg.

 Auf dem höchsten Punkt des Weges, ein Blick zur Tunnelröhre und zur Achalm

Scheibengipfel-Baustelle im Dezember 2011

Im Gewand Loschenhalde. Die gesamte Landschaft, wo früher Gartengrundstücke und Obstbäume waren, ist aufgewühlt. Vom Tunnel ist noch nicht viel zu sehen.

Der künftige Straßenverlauf mit Böschung ist jedoch schon angelegt.

 Das Wohnhaus mit der Nummer 10 wurde vom Baubüro bezogen.

Gemeindepläne von Eningen

Übersichtsplan Eningen heute

Eningen unter Achalm
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StepMap Eningen unter Achalm



Übersichtsplan Wenge / Neues Viertel mit Infrastruktur in früheren Jahren

Von den Geschäften ist kein einziges erhalten. Telefonzellen gibt es nicht mehr. Die Straßenbahn hat schon 1974 ihren Dienst eingestellt. Zusätzlich zur RSV Linie 1 fährt heute auch die Linie 11 über die Wenge nach Reutlingen. Die Sportplätze sollen laut dem Beschluss der Gemeinde einem Baugebiet weichen.

Eningen-Wenge
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StepMap Eningen-Wenge

Infrastruktur

Eningen verfügt über eine außerordentlich gute Infrastruktur. Die ausgebaute L 380 schließt die Gemeinde an die bedeutende Stadt Reutlingen mit ihren 110.000 Einwohnern an. Andererseits sind auch die B 312 und die Nachbarstadt Pfullingen gut erreichbar. Eine Kreisstraße führt nach Metzingen, die L 380a vorbei am Glemser Stausee über Glems nach Neuhausen. Die Schwäbische Alb mit ihrer unverwechselbaren Landschaft liegt vor der Haustür. Mit der Eninger Weide gibt es hier ein bevorzugtes Naherholungsgebiet, das von Einheimischen und Auswärtigen gleichermaßen besucht wird. Das Rad- und Wanderwegenetz ist vorbildlich.

Blick von der Achalm auf den Eninger Ortskern

Die Verwaltung Eningens ist stolz darauf, viele Aufgaben eigenständig erledigen zu können. Im Gewerbegebiet sitzen namhafte Unternehmen unter anderem in einem Gewerbepark. Vier große Supermarktfilialen dienen der Versorgung der Eninger, und auch Bewohner aus Nachbarorten kaufen hier gerne ein. Eine ganze Reihe Bäckereifilialen haben sich im Laufe der Zeit hinzugesellt. Doch es gibt auch noch ein paar Bäcker, die Brot, Brötchen, Kuchen, Torten und süße Stückle selber herstellen.

Krämermarkt beim Rathaus

Zahlreiche kleinere Fachgeschäfte führen ein spezialisiertes Angebot, zu dem etwa ein Buch- und ein Geschenkeladen gehören. Außerdem gibt es eine Postfiliale und zwei Banken. Die Handwerksbetriebe bieten alle Leistungen, die vor Ort benötigt werden. Autofahrer freuen sich über drei Tankstellen. Früher war Eningen ein geselliges Dorf mit vielen Kneipen, aber nur ein Bruchteil davon hat die Zeiten überlebt. Dennoch gibt es eine Handvoll Traditionsgaststätten, die auch Auswärtigen bekannt sind.

Aldi-Markt an der Reutlinger Straße

Eningen ist ein Ort für alle Generationen. Natürlich sind auch Kindergärten, eine Tagesstätte und sogar ein Waldkindergarten vorhanden. Für die größeren Kinder gibt es eine Grund- und Hauptschule. Ältere Menschen verbringen ihren Lebensabend im Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth, zu dem auch ein Hospiz gehört. Dem Heim gegenüber befinden sich betreute Seniorenwohnungen. Direkt im Ortskern liegt das Pflegeheim Frère Roger, das ebenfalls betreutes Wohnen anbietet.

Seniorenzentrum St. Elisabeth

Beliebt zur Freizeitgestaltung sind das Waldfreibad und die Minigolfanlage im Obtal. Beide haben nur in der Sommersaison geöffnet. Mit dem Bau einer neuen Sportanlage im Arbachtal hat sich die Gemeinde 2008 ein größeres Projekt geleistet. Zwei Stadtbuslinien (1 und 11) fahren von verschiedenen Teilen Eningens zum Reutlinger ZOB und Hauptbahnhof. Darüber hinaus verbinden sie Eningen mit der Reutlinger Oststadt und den Stadtteilen Hohbuch und Orschel-Hagen. Weitere Regionalbuslinien führen nach Bad Urach - Hülben und St. Johann.

Bushaltestelle Eningen Scherbental / Friedhof

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