An der Markungsgrenze von Eningen, Reutlingen und Pfullingen ist ein richtiges Dorf für die Arbeiter entstanden. Die Tunnelröhre ist schon deutlich erkennbar. Es bleibt zu hoffen, dass dadurch das Verkehrsaufkommen tatsächlich gemindert wird. Sicher ist, dass der Scheibengipfeltunnel ein Vorzeigeprojekt ist, das lange auf die Realisierung gewartet hat.
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Rundblick von der Loschenhalde im September 2013
Oberhalb der künftigen Reutlinger Stadtumgehung wurde auf Eninger Markung ein kleiner Weg angelegt. Von hier hat man jetzt eine gute Aussicht. Im Bild vorne der Südbahnhof und die Fabrik Schradin Nähgarne. Dahinter Pfullingen und der Georgenberg.
Auf dem höchsten Punkt des Weges, ein Blick zur Tunnelröhre und zur Achalm
Auf dem höchsten Punkt des Weges, ein Blick zur Tunnelröhre und zur Achalm
Scheibengipfel-Baustelle im Dezember 2011
Im Gewand Loschenhalde. Die gesamte Landschaft, wo früher Gartengrundstücke und Obstbäume waren, ist aufgewühlt. Vom Tunnel ist noch nicht viel zu sehen.
Der künftige Straßenverlauf mit Böschung ist jedoch schon angelegt.
Das Wohnhaus mit der Nummer 10 wurde vom Baubüro bezogen.
Beschreibung von Eningen aus dem Jahre 1938
Eningen u. Achalm. Bekannt durch seine bedeutende kommerzielle Geschichte, den Eninger Kongreß, der bis 1885 zweimal jährlich hier stattfand. Am Fuße der Achalm und der Schwäbischen Alb, 463 m, 5000 Einwohner, an der Eisenbahnlinie Reutlingen – Münsingen – Ulm, mit Reutlingen-Betzingen und Pfullingen durch elektrische Straßenbahn verbunden. Autolinie auf die Alb – St. Johann und Würtingen. Daher als Ausgangspunkt zu Wanderungen und Schitouren sehr beliebt und geeignet. Gut geführte, billige Gasthöfe. Jede gewünschte Auskunft durch das Bürgermeisteramt.
Eningen-Achalm. Gasthof zur Post mit Konditorei-Café. Altbekanntes, seit mehr als 215 Jahren bestehendes und größtes Haus am Platze. Fremdenzimmer. Fließendes Wasser. Zentralheizung. Garage. Bes. E. Hartmann Wtw.
Eningen u. Achalm um 1935
Eningen-Achalm. Gasthof zur Post mit Konditorei-Café. Altbekanntes, seit mehr als 215 Jahren bestehendes und größtes Haus am Platze. Fremdenzimmer. Fließendes Wasser. Zentralheizung. Garage. Bes. E. Hartmann Wtw.
Erdrutsch an der Achalm
In den Sechzigerjahren ging an der Ostseite der Achalm, nahe zu den heutigen Wohngebieten Hörnle und Sulz, ein Erdrutsch ab. Dieser hatte zur Folge, dass eine große kultivierte Fläche total verwüstet wurde. Heute steht das Gebiet unter Naturschutz. Sträucher und Büsche, aber auch seltene Arten haben hier ein neues Zuhause gefunden.
Man stößt darauf, indem man die Achalmstraße hinaufgeht. An dem hohen Baum mit der Bank darunter geht es weiter, steil den Berg hinauf, bis zu den Treppen, wo das markante Schild "Naturschutzgebiet" angebracht ist. Mitten hindurch führt heute wieder ein Trampelpfad. Trotz der Tatsache, dass der Großteil der Fläche völlig zugewachsen ist, gibt es mehrere Stellen, die einen Blick auf den vom Erdrutsch betroffenen Hang frei werden lassen. Wer genau hinschaut, kann am Ende des Pfades links im Gebüsch noch einen alten Grenzstein sehen, der wohl wie durch ein Wunder nicht verschüttet wurde. Von hier sind es nur ein paar Schritte bis zu den Achalmwiesen, und nur einen kurzen Spaziergang bis zum Achalmrestaurant.
Blick auf Eningen, direkt oberhalb des Erdrutsches
Man stößt darauf, indem man die Achalmstraße hinaufgeht. An dem hohen Baum mit der Bank darunter geht es weiter, steil den Berg hinauf, bis zu den Treppen, wo das markante Schild "Naturschutzgebiet" angebracht ist. Mitten hindurch führt heute wieder ein Trampelpfad. Trotz der Tatsache, dass der Großteil der Fläche völlig zugewachsen ist, gibt es mehrere Stellen, die einen Blick auf den vom Erdrutsch betroffenen Hang frei werden lassen. Wer genau hinschaut, kann am Ende des Pfades links im Gebüsch noch einen alten Grenzstein sehen, der wohl wie durch ein Wunder nicht verschüttet wurde. Von hier sind es nur ein paar Schritte bis zu den Achalmwiesen, und nur einen kurzen Spaziergang bis zum Achalmrestaurant.
Weg zum Naturschutzgebiet
Weggabelung, rechts geht es zum Erdrutsch
Ein Trampelpfad macht das Gebiet zugänglich
Hier werden die Auswirkungen besonders gut sichtbar
In den wenigen Jahrzehnten hat sich die Natur schon wieder etwas erholt
Die Pflanzen müssen keine Eingriffe durch den Menschen befürchten
Die ersten Vorboten des Frühlings
Eine weitere Stelle, wo man das Ausmaß des Erdrutsches nachvollziehen kann
Der alte Grenzstein steht versteckt im Gebüsch
Achalm
Erholungsgebiet für die Umgebung
Die Lage Eningens zwischen Achalm und der Schwäbischen Alb macht die Gemeinde zu einem beliebten Wohnort. Ansonsten eignet sich der Ort besonders als Ausgangspunkt für Ausflüge in die nähere Umgebung.
Ausflug auf die Achalm
Von Eningen startet man am besten am Rathaus und läuft durch die Burgstraße zur Schillerschule bzw. dem Spital auf der rechten Seite. Von hier geht es allmählich bergauf bis zum Spazierweg Richtung Achalm-Restaurant. Biegt man auf der Anhöhe links ab, gelangt man zum Häuschen des Künstlers, Bildhauers und Holzschnitzers HAP Grieshaber. Weiter abwärts kommt man zum Schönen Weg, der oberen Besiedlungsgrenze Reutlingens. Er ist nur an einer Seite bebaut, und man spaziert durchgehend durch viel Grün. Überall finden sich kleine Pfade, die von den Spazierwegen abgehen und zum Erkunden einladen.
Weiter geht es zum Scheibengipfel, früher auch als Scheibenberg bekannt. Er befindet sich auf rund 500 Meter Höhe über Reutlingen und ist ein Ausläufer der Achalm. Hier gibt es einen Wasserbehälter, die Sendeantenne und einen Wanderparkplatz, der an Wochenenden Ausflügler anzieht. Der Besucher hat eine Aussicht, die über Reutlingen bis in das Neckartal und den Raum Stuttgart reicht. Auch einen Blick wert ist der vorzeitliche, heute bewaldete Grabhügel unweit des Parkplatzes.
Die Burg auf der Achalm
Vom Achalm-Höhenrestaurant geht der Weg steil bergauf (befestigt). Es gibt die Gelegenheit, sich zwischendurch auf eine Bank zu setzen. Für Leute, die unter Luftnot leiden, ist der Weg weniger geeignet, da man schnell außer Puste gelangt. Diese können dann auch den Rundweg unterhalb des Gipfels nehmen. Schöne Ausblicke eröffnen sich einem auf die Schwäbische Alb und Eningen, bis hin zum Hohenneuffen. Bleibt man auf dem Hauptweg, entdeckt man im Verlauf des Aufstiegs durch einen kleinen Wald schon die ersten Mauern der alten Burg. Es ist nicht mehr viel erhalten, aber man kann sich vorstellen, wie prächtig diese Burg einst war. Im Wald stehen noch einige der Befestigungen.
Auf dem Gipfel befindet sich der im 19. Jahrhundert wieder aufgebaute Turm. Es ist ein durchgehend begehbarer Aussichtsturm mit Eisentreppen. Man sieht die Stadt Reutlingen, das gesamte Albvorland, den Großraum Stuttgart, den Albtrauf und an schönen Tagen auch einige Berge im Schwarzwald. Eine große Deutschlandflagge ziert den Turm. Man kann hier auch grillen. Nach dem Abstieg und der Wanderung zurück empfiehlt sich die Einkehr im Restaurant. Die Speiseauswahl ist vielfältig und überzeugt.
Die Achalm zieht viele Tagesausflügler aus dem Großraum Stuttgart an. An Sonn- und Feiertagen kann es leicht einmal sehr voll sein. Besser wochentags kommen, da ist es manchmal menschenleer.
Wandervorschlag Achalm
Start und Ziel: Rathaus
Über: Burgstraße - Achalmstraße - Schillerhöhe - Achalm-Höhenrestaurant - Achalmer Sträßle - Scheibengipfel - Achalmer Sträßle - Rappenplatz - Achalm-Gipfel (707 m) - Rappenplatz - Baumallee - Aussichtspunkt - Ebene - Sulzwiesenstraße - Burgstraße
Die Lage Eningens zwischen Achalm und der Schwäbischen Alb macht die Gemeinde zu einem beliebten Wohnort. Ansonsten eignet sich der Ort besonders als Ausgangspunkt für Ausflüge in die nähere Umgebung.
Ausflug auf die Achalm
Von Eningen startet man am besten am Rathaus und läuft durch die Burgstraße zur Schillerschule bzw. dem Spital auf der rechten Seite. Von hier geht es allmählich bergauf bis zum Spazierweg Richtung Achalm-Restaurant. Biegt man auf der Anhöhe links ab, gelangt man zum Häuschen des Künstlers, Bildhauers und Holzschnitzers HAP Grieshaber. Weiter abwärts kommt man zum Schönen Weg, der oberen Besiedlungsgrenze Reutlingens. Er ist nur an einer Seite bebaut, und man spaziert durchgehend durch viel Grün. Überall finden sich kleine Pfade, die von den Spazierwegen abgehen und zum Erkunden einladen.
Weiter geht es zum Scheibengipfel, früher auch als Scheibenberg bekannt. Er befindet sich auf rund 500 Meter Höhe über Reutlingen und ist ein Ausläufer der Achalm. Hier gibt es einen Wasserbehälter, die Sendeantenne und einen Wanderparkplatz, der an Wochenenden Ausflügler anzieht. Der Besucher hat eine Aussicht, die über Reutlingen bis in das Neckartal und den Raum Stuttgart reicht. Auch einen Blick wert ist der vorzeitliche, heute bewaldete Grabhügel unweit des Parkplatzes.
Die Burg auf der Achalm
Vom Achalm-Höhenrestaurant geht der Weg steil bergauf (befestigt). Es gibt die Gelegenheit, sich zwischendurch auf eine Bank zu setzen. Für Leute, die unter Luftnot leiden, ist der Weg weniger geeignet, da man schnell außer Puste gelangt. Diese können dann auch den Rundweg unterhalb des Gipfels nehmen. Schöne Ausblicke eröffnen sich einem auf die Schwäbische Alb und Eningen, bis hin zum Hohenneuffen. Bleibt man auf dem Hauptweg, entdeckt man im Verlauf des Aufstiegs durch einen kleinen Wald schon die ersten Mauern der alten Burg. Es ist nicht mehr viel erhalten, aber man kann sich vorstellen, wie prächtig diese Burg einst war. Im Wald stehen noch einige der Befestigungen.
Auf dem Gipfel befindet sich der im 19. Jahrhundert wieder aufgebaute Turm. Es ist ein durchgehend begehbarer Aussichtsturm mit Eisentreppen. Man sieht die Stadt Reutlingen, das gesamte Albvorland, den Großraum Stuttgart, den Albtrauf und an schönen Tagen auch einige Berge im Schwarzwald. Eine große Deutschlandflagge ziert den Turm. Man kann hier auch grillen. Nach dem Abstieg und der Wanderung zurück empfiehlt sich die Einkehr im Restaurant. Die Speiseauswahl ist vielfältig und überzeugt.
Die Achalm zieht viele Tagesausflügler aus dem Großraum Stuttgart an. An Sonn- und Feiertagen kann es leicht einmal sehr voll sein. Besser wochentags kommen, da ist es manchmal menschenleer.
Wandervorschlag Achalm
Start und Ziel: Rathaus
Über: Burgstraße - Achalmstraße - Schillerhöhe - Achalm-Höhenrestaurant - Achalmer Sträßle - Scheibengipfel - Achalmer Sträßle - Rappenplatz - Achalm-Gipfel (707 m) - Rappenplatz - Baumallee - Aussichtspunkt - Ebene - Sulzwiesenstraße - Burgstraße
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